"Well, let us try a Sächsische Kartoffelsuppe"

Vergnügt ging es schon am nächsten Tag weiter, denn dort traf man sich mittags am Hauptbahnhof zur gemeinsamen Stadtführung, die Lead Mentorin Laura Blöhs organisierte und leitete. Auch wenn das Wetter leider nicht mitspielte, war die Begeisterung der ACU Studierenden für die Leipziger Innenstadt groß. Sie besichtigten die Nikoaikirche, den Marktplatz mit dem Alten Rathaus und das angrenzende Barfußgässchen. Auch in die Eingangshalle des Neuen Rathauses, sowie in die Thomaskirche konnten die Studierenden einen Blick werfen.


Die LeipzigerInnen erzählten einiges zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt, wie beispielsweise den verschiedenen Passagen, dem Gewandhaus und den Universitätsgebäuden. Natürlich durften auch die Einkaufsstrassen mit den internationalen Geschäften nicht fehlen. Ein großer Tisch wurde in der Moritzbastei reserviert, wo man den Nachmittag bei interessanten Gesprächen und sächsischer Kartoffelsuppe ausklingen ließ. Einen Teil der Gruppe verschlug es danach in die Shopping-Meile des Hauptbahnhofs.


Noch am selben Abend tauschte man sich fleißig in der gegründeten Facebookgruppe über den aufschlussreichen und vor allem lustigen gemeinsamen Nachmittag aus, und beschloss gleich weitere gemeinsame Aktivitäten.

„Die Tische wurden schnell zusammengeschoben“

Die Freiwilligen-Agentur Leipzig hat die diesjährige Eröffnungsveranstaltung für das Mentoring-Projekt in den Räumen der Caritas e.V. ausgerichtet. Hier wurde ein Rahmen geschaffen, um die zwölf texanischen Studierenden der Abilene-Christian-University (ACU) und ihre beiden Professoren Dr. Jennifer und Dr. David Dillmann mit den teilnehmenden Vereinen und ihren VertreterInnen bekannt zu machen, und vor allem natürlich die zehnköpfige Leipziger Mentorengruppe vorzustellen.


Nach der Begrüßungsansprache von Frau Höppner-Böhme, war es eine besonders große Freude, den Worten des Generalkonsuls Mark J. Powell zu folgen, der dieser Veranstaltung beiwohnte. Anschließend stellte Dr. David Dillmann sich vor, und drückte seine Vorfreude auf die kommenden Monate aus. Gleich acht verschiedene Vereine konnten für die Teilnahme an dem Programm gewonnen werden. Die Amerikanischen Studierenden werden sich hier in den nächsten Monaten mindestens zwanzig Stunden ehrenamtlich engagieren. Die VertreterInnen stellten ihren Verein, sowie mögliche Einsatzbereiche für die Amerikanischen Studierenden mit großer Freude vor, und wurden hierbei teilweise von der Moderatorin Doris Benner (Campus Abroad Service) mit Übersetzungen ins Englische unterstützt.


Nach einer Kurzpräsentation der Deutschen und Amerikanischen Studierenden, wurde das Kuchenbuffet eröffnet, womit der offizielle Teil der Veranstaltung endete. Nun kam man bei einer Tasse Kaffee schnell ins Gespräch und es wurden viele Kontakte geknüpft. Auch eine Vertreterin der katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“ nahm an der Veranstaltung teil, und interviewte mehrere Amerikanische Studierende. „Besonders toll war es, dass die ACU Studierenden sofort offen und interessiert waren und gar keine Scheu hatten, gleich mit uns Mentoren ins Gespräch zu kommen.“ sagte Mentorin Nicole Reinhardt danach. „Die Tische der Mentoren und ACU Studenten wurden schnell zusammengeschoben, weil man gleich aufeinander zuging und interessiert an der anderen Kultur war.“ berichtet Lead-Mentorin Laura Blöhs.