Bereits zum vierten Mal wird Studenten der Abilene Christian University in Texas ein Semesteraufenthalt in Leipzig ermöglicht

Von Januar bis Mai nehmen 13 Studenten der texanischen Abilene Christian University die Möglichkeit eines Studienaufenthaltes in Leipzig wahr. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit der Abilene Christian University mit dem Campus Abroad Service Leipzig und der Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V. Ziel ist es, den amerikanischen Studenten die deutsche Kultur und Sprache näher zu bringen und ihnen auf zahlreichen Ausflügen die Schätze unseres Landes aber auch anderer europäischer Länder, wie Tschechien, zu zeigen. Zudem sollen die Studenten während ihres Aufenthaltes in Leipzig in Vereinen ehrenamtlich tätig werden und dort z.B. bei der Organisation von Projekten mitwirken. Damit sie bei diesen Vorhaben nicht auf sich alleine gestellt sind, wurden per Aushang interessierte Leipziger Studenten gesucht, die ihnen als Mentoren zur Seite stehen. Mit ihnen zusammen sollen die texanischen Studenten bei diversen freizeitlichen Aktivitäten Leipzig und die Umgebung erkunden und werden von ihnen bei eigens geplanten Sprachenabenden Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache bekommen.

Am 18. Januar kam es schließlich bei der Eröffnungsveranstaltung im Deutschen Literaturinstitut Leipzig zu einem ersten Zusammentreffen der amerikanischen und deutschen Studenten sowie der Vereine. Zu diesem offiziellen Anlass, bei dem auch Mitarbeiter des US-Konsulats anwesend waren, erhielten die Vereine die Möglichkeit, sich und ihre Tätigkeitsbereiche kurz vorzustellen. Die amerikanischen Studenten sollten sich so ein besseres Bild von den Fertigkeiten machen können, die sie für die Arbeit im jeweiligen Verein mitbringen sollten. Auch die amerikanischen und deutschen Studenten durften sich kurz vorstellen und sich anschließend bei einem kleinen Snack bereits etwas näher kennenlernen. Es entstanden angeregte Unterhaltungen, bei denen eine Sache ganz deutlich im Vordergrund zu stehen schien: die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit in Leipzig.

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Am nächsten Tag trafen sich dann die texanischen Studenten mit drei ihrer Mentoren zu einem gemeinsamen Stadtrundgang. Treffpunkt war der Hauptbahnhof, wo die zahlreichen Läden vor allem bei den weiblichen Studenten Gefallen fanden. Weiter ging es dann in Richtung der Höfe am Brühl, wo erneut klar wurde, dass es den Amerikanern in Leipzig nicht an Einkaufsmöglichkeiten mangeln wird. Auf dem Weg zur Thomaskirche ging es über den Markt und vorbei am Barfußgässchen, welches bei so manchem abendlichen Treffen sicher ein guter Anlaufpunkt sein wird. Anschließend ging es weiter zum Neuen Rathaus, von wo aus man auch den Blick auf das imposante Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts genießen konnte. Aufgrund der niedrigen Temperaturen an diesem Tag nutzte man dann die Möglichkeit, sich im Petersbogen etwas aufzuwärmen, bevor es durch die Petersstraße und die Passagen weiterging in Richtung Auerbachs Keller. Die letzten Stationen des Stadtrundgangs bildeten dann schließlich der Campus der Universität mit dem Neuen Augusteum und der Augustusplatz mit der Oper und dem Gewandhaus. Im Anschluss zog es die Studenten dann noch in die Räumlichkeiten des Lukas Bäckers am Augustusplatz, wo man sich bei einem heißen Getränk über den Platz im Warmen und die noch bevorstehenden gemeinsamen Aktivitäten freute.

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