Das Einwurf-Einschreiben ist kein sicherer Zustellweg mehr, um die Zustellung wichtiger Dokumente zu gewährleisten. Dies ist insbesondere für rechtlich sensible Vorgänge relevant wie z.B. bei arbeitsrechtlichen oder Fristangelegheiten. In einem Beitrag der Kanzlei Winheller ist zu lesen, dass auch die Vorlage des Auslieferungsbelegs der Deutschen Post nicht mehr ausreicht, um eine verlässliche Zustellung zu beweisen. Nonprofits sollten ihre Zustellpraxis daher zukünftig überprüfen und vorzugweise eher "die persönliche Übergabe mit Zeugen gegen schriftliche Empfangsbestätigung, die dokumentierte Botenzustellung oder in sensiblen Fällen die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher wählen".