Hier finden Sie unsere früheren Projekte.

LE Springer

Jugendprojekt Sprungbrett

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Das interkulturelle Jugendmedienprojekt "Sprungbrett" startete im Frühjahr 2012 und hat das Ziel, junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren für die gemeinnützige Arbeit in den lokalen Medien – vor allem Radiosender und Zeitungen mit jugendlicher Zielgruppe – zu begeistern. Das Besondere: Die Teilnehmenden haben einen Migrationshintergrund bzw. eine nicht-deutsche Staatsbürgerschaft und ergänzen so die lokale Medienlandschaft um eine interkulturelle Perspektive.

Die Orientierung an jugendkulturellen Themen, die lokale Verankerung mit der Lebenswirklichkeit der Teilnehmenden und das interaktive Mitwirken und -gestalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bringt ihnen ehrenamtliches Engagement praktisch und sinnstiftend erfahrbar nahe. In Workshops, Kursen, Exkursionen, Vorträgen und Miniprojekten werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit der Medienarbeit vertraut gemacht und bei der praktischen Umsetzung wie beim Recherchieren von Themen, Schreiben von Artikeln und der Konzeption und Ausstrahlung von Radiobeiträgen durch das Projektteam begleitet. In einem Projektblog, social media-Aktivitäten auf Facebook, YouTube, Flickr und Twitter und durch starke Medienpartnerschaften werden die Projektergebnisse (Berichte, Reportagen, Porträts, Interviews, Dokumentationen…) stets öffentlich zur Diskussion gestellt und die Teilnehmenden gestalten die lokale Medienlandschaft aktiv mit. Projektziel ist, das Freiwilligenengagement der Teilnehmenden sowohl in der Medienarbeit als auch in den verschiedenen Jungendkultur- und Migranteneinrichtungen zu fördern, das interkulturelle Freiwilligennetzwerk zu erweitern und bestehende Partnerschaften zu verstetigen.
Darüber hinaus erweitern die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Medienarbeit und öffentlicher Kommunikation. Das Projekt leistet einen praktischen Beitrag zur Integrationsarbeit in Leipzig, indem es freiwilliges Engagement junger Menschen, ihre Eigeninitiative und ihre Kompetenzentwicklung fördert und berufliche Orientierung bietet.

Mit Jugendprojekten richtet sich die Freiwilligen-Agentur an junge Menschen, um ihnen die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Jugendlichen werden durch die Projekte ermutiget, Verantwortung zu übernehmen und dadurch ihre sozialen Kompetenzen zu fördern. Seit 2002 fanden in Kooperation mit den Mitgliedern der Freiwilligen-Agentur, Leipziger Schulen und Jugendeinrichtungen bereits drei Jugendprojekte mit 3-jährigen Projektlaufzeiten statt.

Veranstaltungen 2012 u.a.:

23.bis 26. Juli 2012:
Radio-Workshop „How to make a Radio-Show?“ in Kooperation mit Radio Blau e.V.

1./2. November 2012:
Fotografie-Workshop “How to be a Paparazzi?” in Kooperation mit der Jugendpresse Sachsen

Angefragte Kooperationspartner
:
Radio Blau
Flüchtlingsrat e.V.
Naomi e.V.
Integrationsverein Leipzig – Brücke der Kulturen e.V.
Jugendpresse Sachsen
Pro Dialog e.V.

Unterstützer:
Aktion Mensch
Bürgerstiftung Leipzig

Projektkoordination:
Andrea Scherf und Barbora Bock, mail to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

AS und BB beim Fotoworkshop 


Andrea Scherf, geb. 1980 in Erlabrunn
Andrea ist aufgewachsen in Chemnitz, wo sie ihr Magisterstudium der Germanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Interkulturellen Kommunikation absolvierte. Studien und Inhalte aller möglichen Bücher sind also für Andrea vergleichbar mit guten Freunden, müssen aber auch immer mit dem ganz normalen Alltag vereinbar sein. So also verband Andrea schon während des Studiums Theorie mit Praxis, indem sie sich in der Organisation kultureller Veranstaltungen ausprobierte, ein halbes Jahr in Irland studierte sowie eigene Texte aufs Papier und sogar auf die Bühne brachte. Nach ihrem Studienabschluss packte sie für zwei Jahre die Koffer und zog nach Rumänien, um ihre Arbeit als Kulturmanagerin weiterzuentwickeln. Seit Herbst 2011 liest, lebt und organisiert sie in Leipzig. Ins Projekt bringt sie Kenntnisse im literarischen Schreiben, Fotografieren, Print- und Audiojournalismus mit, aber auch Erfahrungen in der außerschulischen Jugendbildung sowie jede Menge Erlebnisse transkultureller Natur.

Barbora Bock, geb. 1981 in Ostrava

Barbora kommt aus Tschechien, wo sie das Studium an der Universität Palacký im Fach Musik- und Sonderpädagogik abgeschlossen hat. Im Jahr 2005 zog sie nach Leipzig und bekam ihren ersten Sohn. Nach der Elternzeit besuchte sie zahlreiche Integrationskurse an der VHS, besuchte Seminare an der Uni Leipzig zum Dolmetschen und Übersetzen und arbeitete beim Fraunhofer MOEZ (Mittel- und Osteuropazentrum). Im Jahr 2009 bekam sie ihre Tochter. Nach der Elternzeit besuchte sie zahlreiche Workshops zum Thema Roma-Kultur, organisiert Gesangsworkshops ‚Musik der Roma‘ in Leipzig, produziert die monatliche Sendung Čalo voďi – Musik der Roma bei Radio Blau und gründete ein Roma-Musik-Trio. Für das Projekt Sprungbrett bringt sie ihre pädagogischen, musikalischen, organisatorischen und kreativen Erfahrungen, Kontakte aus der Kultur- und Migrantenwelt, sowie ihre sozialen Kompetenzen mit.

ehoch3

ein Jugendprojekt der Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V.

 

 Projektzeitraum: 01.09.2008-31.08.2011

 

Das Konzept

e hoch drei war ein Jugendprojekt der Freiwilligen–Agentur Leipzig e.V., das von 2008 bis 2011 von der Aktion Mensch e.V., der Kastell-Stiftung und der Bürgerstiftung Leipzig gefördert und von der DHL sowie der Sparkasse Leipzig gesponsert wurde.

Ziel des Projektes war es, junge Menschen an ehrenamtliches Engagement heranzuführen und in freiwillige Tätigkeiten einzubinden. Dadurch wurden soziale Kompetenzen vermittelt, und das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert. Durch die frühe Einbindung in gesellschaftliches Engagement sollte der Grundstein gelegt werden, damit die jungen Menschen auch im späteren Leben verantwortungsvoll in der Gesellschaft handeln.

Diese Ziele wurden mit folgenden Mitteln verfolgt:

  • Projektwochen an Schulen,
  • Projekttage für SchülerInnen und Auszubildende,
  • Beratung und Vermittlung aller Teilnehmenden (SchülerInnen, Auszubildende und Studierende) in ehrenamtliche Tätigkeiten,

Zielgruppe des Projektes waren SchülerInnen, vorwiegend der 8. bis 10. Klassen an Mittelschulen sowie Auszubildende und Studierende.

 

Durchführung des Projektes

In der Projektlaufzeit von drei Jahren wurden acht Projektwochen in Zusammenarbeit mit Leipziger Mittelschulen und Berufsschulzentren durchgeführt. Insgesamt nahmen an diesen Projektwochen über 230 SchülerInnen und Auszubildende teil. Zudem wurden mehrere Projekttage durchgeführt, an denen ca. 100 SchülerInnen teilnahmen. Aufgrund jahrelanger guter Zusammenarbeit mit der 20. Mittelschule kam es darüber hinaus zu einem Kooperationsvertrag zwischen der Schule und der Freiwilligen-Agentur Leipzig.

In den Projektwochen haben wir mit bis zu 50 verschiedenen Vereinen zusammengearbeitet. Das gewährleistete ein breites Spektrum an Einsatzbereichen: Arbeit mit Kindern, SeniorInnen, Einsätze in der Natur, Organisations- oder Verwaltungsaufgaben sowie der Bereich Sport oder Kunst- und Kultur.

In Vorbereitung der Projektwochen fanden mehrere Vorbereitungsseminare statt, in denen die SchülerInnen kommunikativ und inhaltlich auf die Arbeit in den Vereinen vorbereitet wurden. Auch den Eltern wurde das Projekt vorgestellt, um auch ihnen die Projektidee näher zu bringen.

Insbesondere bei jüngeren Teilnehmenden konnten wir im Laufe des Projektes oft den Ausbau sozialer Kompetenzen durch die gemeinnützige Arbeit in den Vereinen beobachten. Beispielsweise konnte ein verhaltensauffälliger Schüler durch die Vermittlung in eine Kindertagesstätte sein Talent im Umgang mit Kindern entfalten und Verantwortungsbewusstsein zeigen. Weiterhin war auch bei SchülerInnen mit schwierigem sozialen Hintergrund eine positive Entwicklung festzustellen.

Ein zusätzliches Angebot stellten Projekttage dar, an denen im Zuge eines Tages den Teilnehmenden das Ehrenamt im Allgemeinen vorgestellt wurde und anschließend zwei bis drei soziale Einrichtungen besucht wurden, um einen Einblick in deren Praxis zu gewinnen.

Fast allen SchülerInnen hat der ehrenamtliche Einsatz gut oder sogar sehr gut gefallen und die gemachten Erfahrungen wurden als nützlich oder sehr wertvoll eingeschätzt. Mehr als die Hälfte der SchülerInnen zeigte durch das Projekt Interesse am Ehrenamt und konnte zum Teil motiviert werden, ein Ehrenamt zu übernehmen.

Daneben konnte zwei Mal in Folge ein Mentoringprogramm für ausländische Studierende durchgeführt werden. Im Zuge eines Austauschprogramms vermittelte das e hoch 3-Team ehrenamtliche MentorInnen. Während des Programms wurden alle Teilnehmenden auch gemeinsam ehrenamtlich aktiv in gemeinnützigen Einrichtungen.

 

Aktuell

Das Projekt „e hoch drei – ehrenamt.engagement.einsatz“ lief bis Ende August 2011. Das neue Jugendprojekt „Sprungbrett“ startete im März 2012. Ziel dieses Projektes ist es, einen Beitrag zur Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund zu leisten, indem sie aktiv in die Arbeit lokaler Medien eingebunden werden.

www.freiwilligen-agentur-leipzig.de/sprungbrett

 

IDEE - Integration durch ehrenamtliches Engagement

IDEE war ein von April 2009 bis März 2010 gefördertes Projekt, das uns ermöglichte AktivA-Schulungen der TU Dresden kostenlos anzubieten. Da wir keine neuen Kooperationspartner für die Fortführung gewinnen konnten, pausiert das Projekt momentan. Doch wir hoffen, in Zukunft dieses wichtige und gesundheitsfördernde Projekt wieder anbieten zu können.

Dennoch beraten wir Sie gerne über die Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Es hilft Ihnen beruflich auf dem aktuellen Stand zu bleiben, neue Erfahrungen zu sammeln oder sich ganz und gar in einem neuen Betätigungsfeld auszuprobieren. Zugleich können Sie Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten für einen guten Zweck einsetzen. Ihr Wissen und Können sind gefragt!

Des Weiteren bieten wir Ihnen Schulungen an, in denen Sie sich spezifische Fähig- und Fertigkeiten aneignen können. Sie orientieren sich am AktivA-Programm der TU Dresden.
Themen dieser Weiterbildung sind:

Aktivitätenplanung

Welchen Zweck hat eine Wochen- oder Tagesplanung? Aus welchen Quellen kann ich Kraft schöpfen? Wie gehe ich mit Bewerbungsfrust um? Wie kann ich weiterhin am sozialen Leben teilhaben und mich aktiv in die Gesellschaft einbringen?

Konstruktives Denken

Hier soll es um den Einfluss des Denkens auf unser Wohlbefinden gehen. Welche Möglichkeiten gibt es mit Arbeitslosigkeit umzugehen? Wie ist die momentane Situation auch positiv zu betrachten? Wie kann ich optimistisch bleiben?

Soziale Kompetenz und Unterstützung

In der heutigen Zeit sind so viele Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Dieses Modul soll helfen Ihr Selbstvertrauen wiederzugewinnen und zu stärken. Das  ist Vorraussetzung um in einem Bewerbungsgespräch sofort Sympathie zu wecken, bei Behördengängen sein Recht durchsetzen oder soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.

Systematisches Problemlösen

Viele Probleme des Alltags lassen sich leichter lösen, wenn wir bei der Lösungsfindung und der Planung der Umsetzung systematisch vorgehen. Es soll darum gehen, wie wir unsere Problemlösefähigkeit verbessern können. Wie können wir unsere Probleme strategisch klug und somit systematisch angehen?

Was oder wer sind die Leipziger KulturPaten?

Leipziger KulturPaten sind engagierte Leipziger Unternehmen, UnternehmerInnen und Fachkräfte aus der Wirtschaft, die nachhaltig die kulturelle und künstlerische Arbeit von Institutionen, Projekten und Freischaffenden aller Genres fördern.

In ehrenamtlichen Patenschaften unterstützen sie Kultureinrichtungen in fachlichen Fragen, der Entwicklung von Strukturen und Konzeptionen und in der Planung und Umsetzung von Projekten.

Gemeinsam mit den Kulturschaffenden analysieren die KulturPaten Probleme und erarbeiten Lösungsansätze. Zum Beispiel durch:

  • Coaching,
  • Projektmanagement
  • Buchführung
  • Marketingkonzept
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Rechtsberatung

...einfach mit konkreten Arbeitsleistungen.

Seit Ende 2011 sind die KulturPaten als gUG selbstständig. Das Projekt bei der Freiwilligen-Agentur ist somit erfolgreich beendet.

Frau Gudula Kienemund - Geschäftsführerin / Projektbüro / Öffentlichkeitsarbeit - erreichen Sie unter 0341 / 308 01 37 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

www.leipzigerkulturpaten.de

 

 

Freiwilligen im Portrait - Menschen, die die Stadt bewegen

Im Jahr 2006 haben die Freiwilligen-Agentur Leipzig und die Leipziger Agenda 21 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Medien eine Portraitreihe über Ehrenamtliche in Leipzig gestartet.
Ziel der Reihe ist es, das ehrenamtliche Engagement noch mehr in die Öffentlichkeit zu rücken und den Engagierten eine Möglichkeit zu geben, über ihre Tätigkeit und ihre Motivation zu berichten.
In der Zeitung Hallo! und in der Leipziger Internetzeitung LIZzy-Online wurden Ehrenamtliche portraitiert.
Nach einer Pause gibt es diese Portraitreihe nun wieder. Das Leipzig Fernsehen ist als zusätzliches Medium in diese Portraitreihe eingestiegen. Viele Vereine wurden angeschrieben und gebeten, Ehrenamtliche für ein solches Portrait vorzuschlagen.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich bei der Freiwilligen-Agentur melden. Wir nehmen Kontakt zu den Ehrenamtlichen auf und reichen mit deren Einverständnis ihre Kontaktdaten an die Medien weiter.
Wann das Portrait erscheint, ist abhängig vom Zeitplan bzw. den redaktionellen Vorgaben der jeweiligen Medien.